Startseite | Anmelden | Mein Konto | Warenkorb | Kasse

Kategorien

Schnellkauf

Bitte geben Sie die Artikelnummer aus unserem Katalog ein.

Mehr über...

Informationen

Bewertungen

Suche

Neue Artikel


Homepage-Sicherheit

Die Kuruzzeneinfälle in NÖ und in der Stmk 1703-1709

Die Kuruzzeneinfälle in NÖ und in der Stmk 1703-1709
Bild vergrößern

Um die Jahreswende 1703/04 wurden die zur Monarchie des Hauses Öster-
reich gehörenden Länder Steiermark. Niederösterreich und Mähren erstmals
von den Auswirkungen eines im Königreich Ungarn ausgebrochenen
Aufstandes betroffen. Die von Fürst Ferencz II. Rákóczi* geführte Bewegung
basierte auf dem Versuch. ein loses Bündnis zwischen dem in Ostungarn
und Siebenbürgen begüterten hohen Adel. dem niederen Adel und den
Angehörigen des Bauernturns. denen sich schließlich auch Teile der
Bürgerschaft der allerdings als Folge der osmanischen Besetzung in Verfall
geratenen Städte anschlossen. aufrechtzuerhalten und auszubauen.
Die Aufständischen waren bestrebt. die völlige Unabhängigkeit von der
legitimen Herrschaft König Leopolds I. zu erlangen. und suchten eine
Adelskonföderation etwa nach polnischem Vorbild zu erreichen.
Teile der Anhängerschaft Rákóczis erhofften sich eine Besserung
der sozialen Verhältnisse für die Bauern. Auch erwartete man einen Auf-
schwung des Handels und des Gewerbes durch die Abkehr von der nach
Ideen des Merkantilismus zentral von Wien aus gelenkten Wirtschafts-
führung sowie von der Steuer- und der Zollgesetzgebung.
Das Haus Habsburg war zu jener Zeit in einen Krieg verwickelt, um die Vor-
herrschaft Frankreichs in Europa zu brechen - den Spanischen
Erbfolgekrieg.
Es hatte in dieser schweren Auseinandersetzung seine Truppen in West-
und Süddeutschland. in den Niederlanden. in Nord- und Südfrankreich.
in Ober- und Süditalien und in Spanien einzusetzen, während seine
Verbündeten. Großbritannien und die Niederlande. ihre Kräfte vor allem
auf hoher See und in ihren Kolonien engagierten.
Aus der militärisch und politisch zeitweise äußerst bedrängten Lage Öster-
reichs trachteten nun die Aufständischen in Ungarn Nutzen zu ziehen.
Außerdem bemühten sie sich unablässig, auch jene Mächte. die gerade
damals im Nordischen Krieg um die Herrschaft im baltischen Raum
kämpften - Schweden. Rußland und deren jeweilige Verbündete -. in ihre
Angelegenheiten zu verwickeln. Diese Versuche dauerten bis zum
Friedensschluß der ‘Wiener Regierung mit den Aufständischen zu
Beginn des jahres 1711 ebenso an wie die zahllosen Kampfhandlungen,
Truppendurchmärsche und -bereitstellungen.
Raub- und Plünderungszüge sowie die dadurch bedingten Abwehrmaß-
nahmen im steirisch-niederösterreichisch-mährischen Grenzraum.
Denn infolge des Einsatzes der kaiserlichen Truppen in ganz Mittel- und
Westeuropa. aber auch der Feldzüge und Belagerungen in Ungarn selbst,
standen in Österreich für den Grenzschutz und die Kleinkriegführung
kaum Einheiten des stehenden Heeres zur Verfügung. Zeitweise war
ein Gebietsstreifen. der sich etwa zwischen der geographischen Breite
von Wien und Graz entlang der ungarischen Grenze erstreckte.
Kampfgebiet. Zum letzten Mal im österreichischen ancien régime
mußten, wie man rückblickend feststellen kann, von der "Landschaft“
- den Ständen der betroffenen Länder - sowohl die eigene Bevölkerung
als auch die ..
        
  
         INHALT
        
        
        Vorbemerkung .
        
        Die Landesverteidigung in den österreichischen Ländern und in Ungarn
        
        Der Beginn des Aufstandes    
        Das Heerwesen Rákóczis und des Kaisers      
        Die ersten Kämpfe — Wien in höchster Gefahr  
        Die Niederlage von Mogersdorfam 4. April 1704
        Der große Einfall von 1704 in die Steiermark — Siege im Westen        
        Die Einfälle im Jahr 1705— der Entsatz Siebenbürgens                
        Das Kriegsjahr 1706                                            
        Die Niederbrennung von Zistersdorf— Ausklang des Kriegsjahres 1706
            in Ungarn
        
        Der Versuch der Absetzung des Hauses Habsburg und das Bündnis
            mit Rußland — die Kampfhandlungen im Jahr 1707              
        
        Höhepunkt der Erfolge im Westen — die entscheidende Schlacht in
            Oberungarn
        Das Kriegsjahr 1709         
        
        Der Frieden von Szatmár     
        Die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen           
        Zusammenfassung und Ausblick                                 
        
        Anmerkungen
        
        Anhänge
        
        Anhang I: Kurzbiographien                                 
   
        Anhang II: Zeitgenössische Schilderung der Vorfälle in Zisiersdorf
                    am 17. Oktober 1703
        
        Anhang III: Erinnerungen an die Kuruzzenzeit
        
        Anhang IV: Literaturverzeichnis 
        
        Anhang V: Skizze: Ungarn tu Beginn des 18. Jahrhundert
        
        Anhang VI: Skizzen: Die von den Kuruzzeneinfällen betroffenen
                Gebiete Niederösterreichs und der Steiermark
        
        Anhang VII: Abbildungen
        
                                     
         80 Seiten mit einigen Abbildungen,


Art.Nr.: HGM-11027

18,00 EUR
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
18,00 EUR pro Stk
Anzahl: Lieferzeit: 3-4 Tage
Drucken: Die Kuruzzeneinfälle in NÖ und in der Stmk 1703-1709  
[<<Erstes] [<zurück] [weiter>] [Letztes>>] Artikel 5 von 78 in dieser Kategorie
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.
Willkommen zurück!  
E-Mail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?
Newsletter-Anmeldung  
E-Mail-Adresse
Kundengruppe  

Kundengruppe: Gast
Währungen  
Hersteller